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Koh Samui, erster Tag: Hotel-Hölle
Das Centara Grand Beach Ressort Koh Samui (Ressort ist in diesem Fall das, was in anderen Ländern schlicht ‘Hotelanlage’ genannt wird) sieht im Katalog und auf der Website umwerfend aus- faux-kolonialer Stil, offen, sonnig, ein phantastischer Pool, ein atemberaubender Strand.
Bei näherem Betrachten merkt man sehr schnell, dass das Haus, ähnlich wie der Kolonialismus, seine besten Zeiten hinter sich hat. Das Ressort liegt, vom Flughafen kommend, direkt auf der linken Seite der Hauptstraße Chawengs. Chaweng ist ein Ort wie jede andere halbseidene Touristenfalle weltweit- eine schmutzige Anreihung von unverschämt teuren Mini-Supermärkten, Tattoo-Studios, ‘Spas’ (ein Euphemismus für mehr oder weniger saubere & professionelle Massagestudios & Kosmetikbehandlungen), Roller-, Boots- und Autovermietungen; Reisebüros, die erschreckend überteuerte Tagestouren und Kurse aller Art anbieten, Restaurants mit ‘authentic German & Thai food’ und Pubs, Clubs, Discos und Bars. Der obligatorische Irish Pub ist ebenso vorhanden wie ein brasilianisches Etablissement, in dem jeden Abend authentischer Samba-Karneval gefeiert wird.
Die 4 Häuser des Hotels können sich nur noch dunkel an ihren letzten Anstrich erinnen, die Sitzkissen der kreisförmigen Sitzgelegenheit der zentralen Lobby (auf der Webite perfekt gephotoshopt) sehen aus wie eine lange und liebevoll getragene Wildlederhose & die englischen Sprachkenntnisse des Personals sind kümmerlich. Das könnte charmant sein, wenn man nicht das simpelste Anliegen mindestens drei Mal erklären müsste.
Der Boden des Badezimmers wies um die Toilette herum noch Flecken des letzten Gastes auf. Auf unsere Bitte an der Rezeption hin wurde der Boden umgehend gewischt, dafür war der Flur nass.
Der Pool erwies sich als 2-Handtuch große Angelegenheit, in der ein lebensfrohes multinationales Wasser-Volleyball-Spiel zugange war.
Der Strand. Nun. Lang, aber schmal, nicht wirklich sauber (da öffentlich. Öffentlich inklusive Verkaufsangeboten für Seidentücher, aufblasbarem Spielzeug, etc.), konnte man es gut im Wasser aushalten- wenn man nicht von einem der vielen Jetski, auf denen abgehalfterte lokale Wannabe-Cowboys ermüdende & zweitklassige Kunststücke vorführten, überfahren wurde.
Der bestellte Beef Burger im hoteleigenen Palm Grove Restaurant kam zunächst als Chicken Burger. Als die bestellte Variante auf dem Tisch stand, sehnten wir uns nach dem ersten Bissen nach der Gourmet-Qualität eines Durchschnitts-McDonald’s.
Die trockene 4/4 Bassdrum der Musik aus den umliegenden Clubs sorgte ab 20 Uhr auch in unserem zum Meer gelegenen Zimmer für Stimmung. Unterstützt wurde sie im Hotel von einer dreiköpfigen Band (zwei Musiker, eine einweisungreif wahnsinnige/ultrabekiffte Vocalistin), die mit einer gewissen Inbrunst einem aus einem zeitunglesenden Rentnerehepaar bestehenden Publikum interessante Cover-Versionen tropischer Evergreens à la Guantanamera darbot.
Morgen ist ein neuer Tag- für uns bestimmt in einem anderen Hotel.
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(Source: debaserrrr, via vicemag)
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(Source: simplypi, via museumofusefulthings)
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Hayley Atwell in Brideshead Revisited (2008).
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(Source: thefrisky.com, via vicemag)
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Eddie Redmayne as Ralph Keyes in Glorious 39.
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A cat that woke 4 minutes ago from a nightmare in which he was on extremely large doses of Xanax and Adderall and alcohol at a Christmas party, embarrassing himself in front of his owners and owners’ friends and relatives and all their children by repeatedly rubbing his crotch against people’s heads and faces (by climbing sofas and tables and jumping onto people’s shoulders and clutching their necks and heads or leaping directly toward the heads and faces of small children) while obliviously meowing in an extremely loud, nearly non-stop, frighteningly unseemly manner. His “suspicious” expression and somewhat “stricken” posture (as depicted above) has been sustained without change for almost the entire 4 minutes since waking, during which he has been replaying and studying certain details from his nightmare in an effort (involving decreasing confidence, in part because he has been staring across the room at a Christmas tree that has seemed increasingly dream-like) to confirm, to any believable degree, that it really was a nightmare and not something that happened last night or a few nights ago.
Previously - Gollum’s “Suicide Stash”
Track: Lonely By Your Side [Unplugged]
Artist: Zoot Woman
Album: [Unplugged]
Plays: 0
Unplugged version of Zoot Woman’s Lonely by Your Side.
Track: Niconé & Sascha Braemer feat. Narra - Caje
Plays: 5970
Niconé & Sascha Braemer feat. Narra: Caje